13-15. Jan

20 Uhr

The Bang Bang Club

 

In den 1990er Jahren begeben sich die vier ambitionierten
Männer nach Südafrika, um die dortigen Auseinandersetzungen während der finalen Tage des
südafrikanischen Apartheidregimes zu dokumentieren. Angesichts des unermesslichen Leids und der Brutalität geraten die Journalisten immer mehr in Konflikt mit ihren Moralvorstellungen und beginnen, an der Richtigkeit ihrer Arbeit zu zweifeln. Wie weit darf und muss man für ein gutes Foto gehen?

20-22.Jan

20 Uhr

Subbmarine

 

Die erste Freundin, das erste Mal und die sich anbahnende
Trennung der Eltern. Oliver Tate hat in Richard Ayoades Debütfilm jede Menge in seinem ansonsten so gewöhnlichen Leben zu schultern. Dem beizuwohnen ist besonders ein visuelles Vergnügen, aber auch die Musik und das Schauspielerensemble wissen zu überzeugen.

27-29.Jan

20 Uhr

Joschka und Herr Fischer

 

Vom Stadtguerillero zum deutschen Außenminister:
Pepe Danquart zeichnet das bewegte Leben von Joseph
"Joschka" Fischer durch sechs Jahrzehnte deutscher Nachkriegsgeschichte.

02-05.Feb

20 Uhr

Halt auf freier Streck

 

Krebs, inoperabel: Ein unwiderrufliches Todesurteil für jeden Patienten. Andreas Dresens neuer Film "Halt auf freier Strecke" stellt die Frage nach dem Wissen und Begreifen der eigenen Endlichkeit. Ein großer Film, der weder
Sentimentalität noch Überwältigung benötigt, dem Thema aber auch mit Humor und Gelassenheit begegnet.

10-12.Feb

20 Uhr

Beginners

 

Der 75-jährige Hal ist krank und soll sich schonen, aber er will nicht. Lieber will er seinem Sohn offenbaren, dass er schwul ist und das nun mit einem jüngeren Liebhaber ausleben will. Man muss Mike Mill's Film "Beginners" lieben!
Nach dem Tod seines Vaters lernt Oliver Anna kennen und erinnert sich an diesen Trotz, mit dem der Vater sich gegen ein schon besiegeltes Schicksal gestemmt hat und immer nach vorn schaute, während er selbst im Gestern versinkt.

17-19.Feb

20 Uhr

Melancholia

 

Jedem Ende wohnt ein Zauber inne ?
In seinem gewaltigen Prolog nimmt Lars von Trier das Ende
vorweg, gerade so, als würde er dem Zuschauer von Anfang an gar nicht erst die Möglichkeit geben, sich dem Unausweichlichen zu entziehen. Wie die Protagonisten in seinem Film, so ist auch der Zuschauer dem Ende hilflos ausgeliefert, sehenden Auges steuern wir auf das Unglück zu und können uns ihm nicht entziehen.

 

24-26.Feb

20 Uhr

Die Haut in der ich wohne

 

Vera , eine bildhübsche Frau, wird Tag und Nacht in der Schönheitsklinik von Professor Roberto Ledgard bewacht. Er
ist ein brillanter Schönheitschirurg, der von tragischen Ereignissen der Vergangenheit verfolgt wird. Ledgard hat eine synthetische Haut erschaffen, die jedem Schaden Stand hält. Er pflegt Veras Haut wie einen kostbaren Schatz und kontrolliert jeden ihrer Schritte. Wer ist diese Frau, die so sehr Ledgards verstorbener Frau ähnelt? Ohne Geschichte und doch eng verknüpft mit Ledgards Leben, ist sie der Schlüssel zu seiner Besessenheit. Und wer ist der junge Mann, der zuletzt die Klinik betrat?

 

02-04.März

20 Uhr

Der Gott des Gemetzels

 

Verfilmung des populären Theaterstücks von Yasmina
Reza um die gutsituierten Eltern zweier gewalttätiger
Kids, die sich beim Schlichtungsversuch selbst nicht im
Zaum halten können. Scharfsinniger Blick hinter die Kulissen der Bürgerlichkeit.

09-11.März

20 Uhr

Und dann der Regen

 

Ein Film im Film.
Die Dreharbeiten eines Historienfilms in Bolivien geraten in
Gefahr, als in der Gegend soziale Unruhen ausbrechen. Die politische Haltung der Laiendarsteller lässt auch die Filmemacher nicht unberührt. Beeindruckendes Sozialdrama mit Gael García Bernal, das mit drei Goyas ausgezeichnet wurde.

16-18.März

20 Uhr

Intolerance

 

INTOLERANZ ist der unerreichte Höhepunkt des frühen
spektakulären Kinos. In der Tat kommt die in Griffiths vorherigem Film entwickelte Parallelmontage hier noch perfekter zum Einsatz und das Ende der modernen Geschichte stellt das vollkommenste Beispiel von Griffiths ‚Rettung in letzter Minute' dar. Zwar erlitt der Film eine herbe Niederlage an der Kinokasse, doch tut das seinem Status als großem humanistischem Epos und als wahrem Almanach der Möglichkeiten des Kinos keinen Abbruch.

23-25.März

20 Uhr

Jud Süß - Film ohne Gewissen

 

Neuverfilmung des 1940 erschienen Propagandafilms zur
"Endlösung der Judenfrage". Schauspieler Ferdinand Marian
wittert 1939 seinen großen Karrieresprung, als er das Angebot zur Hauptrolle im Film "Jud Süss" bekommt. Anfangs skeptisch, lässt sich Marian schließlich von Goebbels persönlich dazu überreden. Er merkt zu spät, dass der Film eigentlich als reiner Propagandafilm gegen die Juden gedacht ist.

30.März-01.April

20 Uhr

Nach der Stille

 

Attentate fordern immer wieder aufs Neue ihre Opfer - gerade auch im Kampf zwischen Israelis und Palästinensern. Wie gehen die Familien der Getöteten mit der Stille nach der Explosion um? Ist Verständigung,
ein Brückenschlag in der auf beiden Seiten herrschenden
Trauer und Wut möglich? Hier sind es die Frauen der getöteten Männer, die aufeinander zugehen und in bewegenden Gesprächen ein Leben nach der Stille ermöglichen.